Mitarbeiterinterview - Vom Geselle zum Abteilungsleiter

Vom Geselle zum Abteilungsleiter - Torsten Marschner, 40 Jahre

Viele Firmen sagen, dass die Ausbildung ihnen wichtig sei, um die Fach- und Führungskräfte von morgen ans Unternehmen zu binden. Torsten Marschner ist ein Beispiel dafür, dass das bei Moser nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern dass es wirklich so passiert. Der ehemalige Lehrling ist heute einer von vier Abteilungsleitern bei Moser.

Marschner ist ein Kind des Kinzigtals. Er ist hier geboren, in Haslach aufgewachsen und auch wenn es ihn in seinem beruflichen Werdegang mal aus seiner Heimat weggezogen hat, so ist er doch zu ihr zurückgekehrt. Mitte der 1990er-Jahre beginnt der junge Torsten, den Realschulabschluss in der Tasche, seine Ausbildung bei Moser. Er will Schreiner lernen – den Beruf beider Großväter. Mit ihnen hat er schon als kleiner Junge gewerkelt und gebastelt, hat die Liebe zum Werkstoff Holz entdeckt. Nun will er dies vertiefen. Ob er auch schon daran gedacht hat, eine Karriere aufzubauen, weiß er heute nicht mehr.

Mit der Ausnahme einer Episode bei der Bundeswehr hat Torsten Marschner sein ganzes Berufsleben bei Moser verbracht. Ein bisschen war es wohl Schicksal. Denn als er nach vier Jahren als Zeitsoldat in Haslach anruft, will er eigentlich nur ein Arbeitszeugnis haben, um Bewerbungen schreiben zu können. „Da hat man mir gleich einen Job angeboten“, erinnert sich der heute 40-Jährige. Er nimmt an und arbeitet sich stetig empor.

Er startet in der CNC-Abteilung, macht an der Abendschule den Betriebswirt des Handwerks, übernimmt schließlich eine Position als Projektleiter in der Arbeitsvorbereitung, ehe er Anfang 2017 dann Abteilungsleiter der Mineralwerkstoffabteilung wird. Jetzt führt er ein Team von rund 25 Kolleginnen und Kollegen, leitet den Einkauf und Vertrieb sowie die Arbeitsvorbereitung und Fertigung für dieses Segment. „Ich versuche, in meiner Abteilung das vorzuleben, was ich selbst von meinem Team erwarte“, sagt Marschner. Man sieht ihm an, dass er zupacken kann, zugleich spürt man aber auch, dass er ruhig und besonnen ist. Er wolle kollegial sein, sagt er. Fair führen und damit Erfolg haben – das ist sein Anspruch an sich selbst. „Moser ist eine Firma die stetig in Bewegung ist, bei der sich immer etwas tut“.

Marschner ist seit 16 Jahren verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn – beide im Teenager-Alter. Als Sportler hat er es in gleich zwei Disziplinen – Volleyball und Turnen – auf ein beachtliches Niveau geschafft: bis in die Landesliga. Er bringt sich auch im Turnverein Haslach ein, wo er als Vorstand engagiert ist. Wenn noch Zeit übrig bleibt, fährt er Mountainbike oder Rennrad. Den Urlaub unternimmt die Familie oft mit dem Wohnwagen – etwa in Frankreich oder Kroatien.

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